OASE PFAD Interessengemeinschaft für Pflege- und Adoptivfamilien WMK, Kassel Stadt und Land
OASEPFAD Interessengemeinschaft für Pflege- und AdoptivfamilienWMK, Kassel Stadt und Land

Berichte

Inhaltsverzeichnis:

1. PFAD auf großer Fahrt

2. "Pflegefamilien stark machen" - Reiterfreizeit zur Stärkung des

     Selbstwertgefühls

3. Skatebauworkshop April 2017

4. Sommerfreizeit mit besonderem Highlight für Kinder aus Pflegefamilien

5. Zwei Boote in vier Tagen?!

6. Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Mädchen

7. PFAD-Familientag 2013 "Sicherheit im Pflegeverhältnis"

 

 

 

PFAD auf großer Fahrt

Lions Club Eschwege-Werratal ermöglicht Pflegekindern mit ihren Vätern Segeltour

 

Mit Hilfe einer großzügigen Spende des Lions Clubs konnten 13 Pflegeväter mit ihren 15 Adoptiv- bzw. Pflegekindern 5 Tage bei perfektem Wetter in der vergangenen Woche auf dem Ijsselmeer in Holland in See stechen. Die Interessengemeinschaft für Pflege- u. Adoptivfamilien Werra-Meißner-Kreis, Kassel Stadt und Land e. V. (PFAD) hatte den Trip organisiert und gemeinsam mit dem Lions Club und den Teilnehmern finanziert. Mit dem Bus ging es nach Lelystad. Abends angekommen, bezog man die Kojen auf der „Alliantie“ und am nächsten Morgen wurde nach einer umfangreichen Sicherheitseinweisung durch den Kapitän und den Bootsmann zum ersten Ziel Enkhuizen gesegelt, wo man die zweite Nacht auf dem Schiff verbrachte. Ein wichtiges Ziel dieser Reise war, den Kindern das Miteinander in einer Gemeinschaft und auf engstem Raum zu vermitteln. Alles musste zusammen erledigt werden. Vom Essen zubereiten, Tisch decken, über Saubermachen bis hin zum Segeln. Gemeinsam musste sprichwörtlich an einem Strang gezogen werden. Der Bootsmann und der Kapitän gaben nur wertvolle Tipps. Waren die Segel erst einmal gesetzt und hatte der Zweimaster, ein hundertjähriges, umgebautes Flachboden-Frachtschiff, Fahrt aufgenommen, blieb für die Kinder u. Jugendlichen von 7 bis 16 Jahren genug Zeit an Deck zu lesen, mit den anderen zu spielen oder sich einfach den Wind um die Nase wehen zu lassen. Im Hafen von Enkhuizen angekommen wurde die beschauliche Stadt zu Fuß erobert. Der nächste Tag führte die Gruppe mit ihrem Schiff nach Urk, am östlichen Ufer des Ijsselmeers gelegen. Im Hafen fand ein zweitägiges Hafenfest statt. Viele Boote (u. a. Segel- u. Motorboote aller Größen, Fischerboote u. Ausflugsschiffe) waren unterwegs. Auch hier musste wieder Proviant eingekauft werden, was den Kindern und Jugendlichen immer besonders viel Spaß bereitete. Am vorletzten Tag wurde eine unbewohnte Insel am Deich zwischen Lelystad u. Enkhuizen angefahren. Nachdem einige Kinder dort nachmittags gebadet hatten, wurde am Abend gegrillt und anschließend ein Lagerfeuer entfacht. Den Abschluss dieses Abends bildete dann ein Höhenfeuerwerk im Hafen von Urk, welches man trotz der Entfernung sehr gut sehen konnte. Am nächsten Morgen ging es dann mit Motorkraft zum Ausgangshafen, wo der Bus die Reiseteilnehmer aufnahm und wieder zurück in den Werra-Meissner-Kreis brachte. Auf der Segeltour wurde zweimal geschleust, was besonders die Aufmerksamkeit der Kinder auf sich zog. Alle Kinder und Jugendlichen erhielten vor dem Verlassen des Schiffs ein „Segeldiplom“, vom Kapitän persönlich unterzeichnet, überreicht. Als Fazit bleibt, dass die Tour allen sehr viel Freude gemacht hat und alle Teilnehmer eine wichtige Erkenntnis mit auf den Weg nach Hause nehmen konnten: „Im Team geht vieles besser!“

(Verfasser: Guido Dunkel)

 

Das Hauptsegel wird gesetzt

Alle fassen mit an

Mitarbeiterstiftung der Kasseler Sparkasse unterstützt das
Projekt „Pflegefamilien stark machen“ des Vereins PFAD für Kinder – Pflege- und Adoptivfamilien Kassel e.V.

„Pflegefamilien stark machen“ - Projekt mit Kindern zur Stärkung des Selbstwertgefühls

Die Mitarbeiterstiftung der Kasseler Sparkasse fördert das Projekt mit Kindern und ihren Pflegefamilien „Pflegefamilien stark machen“ mit einem Betrag in Höhe von 3.000 Euro. Das Projekt wurde vom Verein PFAD für Kinder – Pflege – und Adoptivfamilien Kassel e. V. initiiert und durchgeführt. Kinder, die in der Regel eine lange Leidensgeschichte hinter sich haben, soll es durch das Projekt gelingen, ihre Erlebnisse zu verarbeiten, um wieder Mut und Hoffnung zu schöpfen.

 

Die Mitarbeiterstiftung der Kasseler Sparkasse unter dem Dach der Bürgerstiftung für die Stadt und den Landkreis Kassel, übernimmt die Kosten für eine sechstägige Freizeit auf einem Reiterhof in Dankerode in Höhe von 3.000 Euro. „Das soziale Engagement des Vereins verdient unsere tatkräftige Unterstützung“, so Nicola Mütterthies als Vertreterin der Mitarbeiterstiftung, eine Zustiftung unter dem Dach der Bürgerstiftung. Der Verein PFAD bietet den Kindern so die Möglichkeit, durch die gemeinsamen Erlebnisse während der Freizeit, das Sozialverhalten in der Gruppe und den Zusammenhalt untereinander zu stärken.

 

Neben dem therapeutischen Reiten haben die Kinder die Verantworttung für die Tiere übernommen (satteln und putzen der Pferde). Ergänzt wurde die Freizeit durch weitere Aktivitäten wie gemeinschaftliches Kochen oder eine Nachtwanderung. Für die Pflegeeltern bedeutete die Freizeit gleichzeitig Entlastung bei der Alltagsbewältigung in der Familie.

Hintergrund:

Die Mitarbeiterstiftung der Kasseler Sparkasse wurde am 1. Juli 2013 als Zustiftung zur Bürgerstiftung für die Stadt und den Landkreis Kassel gegründet. Zweck der Zustiftung ist die Jugendhilfe und die Förderung von Kindern und Jugendlichen in der Stadt und dem Landkreis Kassel.
Die Mitarbeiterstiftung der Kasseler Sparkasse ist eine
von 40 Zustiftungen unter dem Dach der Bürgerstiftung, die damit insgesamt über ein Stiftungskapital von knapp 9 Millionen Euro verfügt.

Skatebauworkshop April 2017

Sommerfreizeit mit besonderem Highlight für Kinder aus Pflegefamilien

Die Interessengemeinschaft für Pflege- und Adoptivfamilien PFAD konnte in diesem Jahr mit Unterstützung der WELL-being-Stiftung den Kindern ein besonderes Angebot machen. Die Kids treffen sich einmal im Monat in den Räumen der Stiftung im Kulturbahnhof Kassel gegenüber von Gleis 9, daher haben sie den Namen "Gleisarbeiter".
In den Osterferien bauten 13 Kids im Alter von 13 bis 17 Jahren unter Anleitung durch eine Schreinerin und Michael Neuner mit Team von der Stiftung drei Kanadier-Boote. Mit Schablonen wurde die Form der Einzelteile auf dünnes Sperrholz übertragen, ausgesägt und miteinander verleimt. Zur Fixierung wurden die Teile mit Kabelbindern verbunden. Die Boote wurden dann noch gestrichen und wasserdichtgemacht, trotzdem gab es bei den Kids und ihren Eltern Zweifel, ob die Boote den Einsatz auch aushalten werden.

In der Woche vom 15. bis 19.7. war es dann soweit: Anlässlich der Sommerfreizeit in Loshausen wurden die Boote auf dem Fluss Schwalm zu Wasser gelassen. Es war ein besonderer Augenblick,  alle waren mächtig stolz darauf, das die Boote den Einsatz aushielten! Anschliessend bewiesen alle noch ihren Mut im Hochseilgarten.

Diese tolle Aktion der WELL-being-Stiftung förderte auch durch die gemeinsame Erfahrung den Zusammenhalt. Vor allem wurde den Kids klar, es gibt noch andere in der gleichen Situation die wie sie in Pflegefamilien leben. Für alle ist jetzt schon klar, das es in den Herbstferien mit einem neuen Projekt weitergeht, die "Gleisarbeiter" bauen dann Seifenkisten, die natürlich auch zum Einsatz kommen.

Die Interessengemeinschaft PFAD wird seit einem Jahr von der WELL-being-Stiftung gesponsert. So konnte das Projekt OASE-PFAD ins Leben gerufen werden. Unser Anliegen, Pflegefamilien stark zu machen, wird außerdem von einigen Banken unterstützt. Für die betroffenen Familien gibt es durch die Interessengemeinschaft viele Hilfen und Unterstützungen, die das zuständige Jugendamt nicht finanzieren kann.

Sie gehen nicht unter
Mut und Geschicklichkeit sind gefragt

 

 

Zwei Boote in vier Tagen?!

Die Well Being Stiftung hat ein Projekt gestartet, zwei Kanus in 4 Tagen. Gemeinsam mit 9 Kindern / Jugendlichen sollte das Projekt verwirklicht werden. Jeden Morgen nach dem gemeinsamen Frühstück ging es mit der Arbeit los. Wir haben mit Schablonen die Grundform der Bote auf vier Sperrholz-Platten übertragen und danach mit der Stichsäge ausgeschnitten. Ich hatte zu Anfang noch meine Zweifel, ob aus den ausgeschnittenen Stücken wirklich ein Boot wird, das schwimmt und nicht untergeht. Als alles zugeschnitten war haben wir am 3ten Tag angefangen die Einzelteile mit Kabelbindern zusammen zu binden und jetzt sah man, was es werden sollte, ein KANU.
Wer viel arbeitet macht auch mal eine Mittagspause, dann haben wir z.B. beim City-Imbiss oder bei Burger King gegessen. Nach der Pause ging es dann bis zur Gummibärchenpause wieder an die Arbeit. Die Arbeit ging so gut voran, dass wir auch noch genügend Zeit hatten, Bänke für die Kanus zu bauen. Am Donnerstagnachmittag waren wir dann alle sehr stolz das die 2 Kanus fertig geworden sind. Das Beste ist, dass die Kanus bei einer Sommerfreizeit auf der Schwalm getestet werden sollen. Darauf freue ich mich sehr.
Es hat mir sehr viel Spaß gemacht die Kanus zu bauen und freue mich schon auf das nächste Projekt.                                                                                                                     

Von Sarjana Streit



Zu dieser Aktion ebenso ein Bericht auf der Seite der Stiftung:

http://wellbeingstiftung.de/#1140

"Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Mädchen"

Frau Burmester vom Mädchenhaus Kassel hat im Januar im Auftrag von OASE-PFAD 2 Kurse "Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Mädchen" durchgeführt. An den beiden Events, die in Kassel und Hessisch Lichtenau stattfanden, haben jeweils 12 Mädchen im Alter von 8 bis 16 Jahre teilgenommen.

 Lisa-Marie berichtet über ihre Erfahrungen:

"Der Selbstverteidigungskurs hat uns Mädels äußerst gut gefallen. Trotz des anstregenden Tages haben wir vieles gelernt und vor allem entdeckten wir Kräfte, die man vorher nicht kannte und die uns nicht bewusst waren.
Die Ausbilderin und die Praktikantin waren sehr freundlich & vor allem vertraungsvoll. Durch sie konnte man sich in der Gruppe offen über Erlebnisse und Ängste austauschen und bekamen sofort Ratschläge. Gefahrensituationen zu meistern bekamen wir mit Hilfe von Beispielen/Übungen erklärt, die durch unser eigenes Handeln vertieft wurden. Mit diesem erlernten Wissen fühlen wir uns nun viel sicherer im Alltag und wissen wie wir uns bei Gefahr am besten verhalten müssen."
Hier findet man Infos vom Mädchenhaus über das Angebot:
http://www.maedchenhauskassel.de/anfang.htm

 

PFAD-Familientag 2013 "Sicherheit im Pflegeverhältnis"
Am Samstag, den 9. November fand der 6. PFAD-Familientag für Pflege- und Adoptivfamilien in der Comenius-Schule in Kassel statt. Organisiert wird diese jährliche Veranstaltung vom Verein für Pflege- und Adoptivfamilien im Werra-Meissner-Kreis, Stadt und Landkreis Kassel. Der Familentag, an dem ca. 60 Erwachsene und 40 junge Menschen teilnahmen, stand dieses mal unter dem Thema: "Sicherheit im Pflegeverhältnis". Dabei wurden in Worshops und Arbeitsgruppen verschiedene Aspekte aus Sicht der Forschung (Universität Siegen), der Gewaltprävention (Netzwerk gegen Gewalt) und unter rechtlichen Aspekten (PFAD Hessen) bearbeitet. Für die Kinder und Jugendlichen wurde eine altersgemäße und kreative Betreuung angeboten.
In der Schlussrunde wurde deutlich, dass es nur durch eine konstruktive und am Wohl des Kindes orientierte Zusammenarbeit zwischen Jugendämtern, Beratungsstellen, Institutionen und Pflegefamilien gelingen kann, ein möglichst großes Maß an Sicherheit dem heranwachsenden Menschen zu bieten. Dazu wurde eine große Bereitschaft deutlich.
Beeindruckend war die anschließende Präsentation von selbst geschriebenen Rap-Songs durch einige Jugendliche, die während des Tages unter Anleitung von Mitgliedern des Vereins Klangkeller e.V.  entstanden.
Verfasser: Armin Raatz
 
Rapperin Michelle

Das ist neu:         

Ein Bericht über "PFAD auf großer Fahrt"

PFAD auf großer Fahrt

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Tel.: 05602 – 1236

margaret.buhle@oase-pfad.de

 

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Meisenweg 4a

37284 Waldkappel-Rodebach

Tel: 0151-18451419

frank.viereck-jacob@oase-pfad.de

 

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Fohlenäckerweg 37

34130 Kassel

Tel.: 0561-887352

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